Individualmaßnahmen

Personelle Ausstattung / Qualifikation
Grundsätzlich finden diese Maßnahmen mit einem Personalschlüssel von mindestens 1:1 statt,

wobei die durchführende Person immer eine pädagogische Fachkraft mit langjähriger Erfahrung in

der Arbeit mit besonders schwierigen Jugendlichen ist.

Zielgruppe / Angebot
Zielgruppe dieses Angebotes sind männliche und weibliche Jugendliche, die innerhalb ihrer
vertrauten Strukturen nicht in der Lage sind, sich auf ein Beziehungs- und damit ein Betreuungs-angebot einzulassen, die durch Trebegänge, Delinquenz, Verwahrlosung, Eigen- und Fremd-
gefährdung, beginnenden Suchtmittelmissbrauch usw. auffallen. Durch den engen und unausweich-lichen sozialen Kontakt zur Begleitperson ergibt sich in den mindestens drei Monaten der ersten

Phase der Einzelmaßnahme eine Beziehung, auf die später, beispielsweise bei der Integration in

eine Gruppe, zurückgegriffen werden kann.

Standort / Wohnraum / Umgebung
Aufgrund der Zivilisationsferne, der Weite und der damit verbundenen „Ausschließlichkeit“ der

Beziehung zwischen Jugendlichem und Betreuer haben sich für diese sehr intensive pädagogische Maßnahme Ziele im europäischen Ausland bewährt, genannt seien hier vor allem Tschechien, Polen sowie Rumänien. Theoretisch lassen sich – mit Abstrichen – solche Maßnahmen auch im Inland durchführen, grundsätzlich halten wir jedoch den durch die äußeren Bedingungen vorgegebenen „Zwang“ zum „Sich-auf-Beziehung-einlassen“ für die Klientel, die für diese Maßnahmeart in Frage kommt, für unumgänglich. Zudem ist die Möglichkeit des Sich-Entziehens und des Davonlaufens

„fernab der Heimat“ in der Einsamkeit oder aber zumindest unter anderssprachigen Mitmenschen deutlich reduziert.

Besonderheiten
Die in der Regel insgesamt mindestens sechsmonatige Maßnahme ist unterteilt in eine dann mindes-

tens dreimonatige „individualpädagogische“ Einheit – beispielsweise Trekking in Schweden – sowie

eine dann ebenfalls mindestens dreimonatige Integrationsphase. In der ersten Phase geht es vor

allem darum, Abstand vom bisherigen Umfeld zu bekommen, zu sich selbst zu finden, den eigenen Körper wahrzunehmen und vor allem Kontakt zu dem Einzelbetreuer aufzubauen. In der zweiten, der Integrationsphase, sorgt der Einzelbetreuer, mit dem der Jugendliche auch die erste Phase durchlebt hat, für die Integration in ein zuvor ausgewähltes Gruppensetting, in die Schule usw.


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